beschleunigen, Lebensfreude

Beschleunigen ist doch super

Wir sind eine Leistungsgesellschaft. Jawohl. Aber mal ehrlich: das macht doch auch Spaß?! Träges Döspaddeln in der brütenden Sonne ist bei unseren Wetterverhältnissen eh nicht drin.

Was soll ein Rennwagen im 1. Gang fahren, wenn er auch 280 km/h kann? Ich bin ein Rennwagen. Immer schon. Ich liebe es, schnell zu sein. Das kommt vom Ehrgeiz und es ist irre befriedigend, sich selbst seine Grenzen aufzuzeigen.

Und es ist wie bei allem im Leben: zuviel des Guten ist halt zu viel vom Guten. Wenn ich es übertrieben habe und vielleicht gerade aus der Kurve geflogen bin, heißt es: runter vom Gas.

Meine Taktik: ganz wortwörtlich LANGSAM machen. Alles. Ich gehe langsamer, ich schreibe langsamer, ich esse langsamer. Bis ich wieder bei mir bin. Funktioniert. Über Beulen im Blech jammern ist auch erlaubt. Hauptsache ich repariere mich – langsam. Und nehme die Kurve fürs nächste Mal besser.

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