Fujifilm X-Pro2 als Reisekamera – Eine erste Rückmeldung aus der Praxis

Anlässlich unserer letzten Reise (mit der restaurierten Puppenstube nach Sardinien) haben wir uns eine neue Kamera zugelegt: die Fujifilm X-Pro2 nebst Objektiv Fujinon 23mm 1.4.

Natürlich haben wir die Kamera nicht nur für die Reise nach Sardinien gekauft, sondern vielmehr sowohl als Ersatzkamera für unser Hochzeitsequipment (jepp, wir sind unter anderem auch Hochzeitsfotografen) wie auch als leichte, aber doch qualitativ hochwertige Reisekamera. Als erste „Ausprobier“-Optik haben wir uns für das Fujinon 23mm 1.4 als lichtstarkes Reportage Objektiv entschieden.

Hand aufs Herz: Dass es gerade die Fuji X-Pro2 geworden ist hatte genau 2 ¾  Gründe, die für mich (Patrick) als Equipmentverantwortlichen von Bedeutung waren. Zum Einen

  • die angeblich enorme Bildqualität, die der einer Vollformat-Spiegelreflex ebenbürtig sein soll (1),
  • das unglaublich coole Design (1),
  • Kompaktheit/Gewicht (½) und
  • der Dual-SD-Karten-Slot (¼).

Was soll ich sagen? Wir haben die Kamera jetzt 3 Wochen auf Herz und Nieren geprüft und müssen konstatieren:

Es ist eine wirklich ganz ausgezeichnete Kamera!

Die Bildqualität ist für eine Kamera mit Crop Sensor über jeden Zweifel erhaben und ganz ehrlich, ich kann da wirklich keinen sichtbaren Unterschied zu unseren Kleinbildkameras feststellen. Natürlich benötigt man noch etwas mehr Lichtstärke um Motive frei zu stellen, aber ansonsten spielt dieser Fotoapparat auf Augenhöhe mit den Besten! Ich kann wirklich nur jedem, der mit der Kamera liebäugelt, anraten, sie einmal in die Hand zu nehmen und ein paar Fotos zu machen… Ihr werdet Euch wundern ;-).

Die Bilder sind extrem scharf, was natürlich auch der sehr guten Optik geschuldet ist. Die Farben sind schlicht so, wie sie sein sollen und die Dynamik ist der Hammer! Wirklich ganz hervorragend!

Der Autofokus arbeitet sehr sicher und zügig und die Bedienung geht auch ohne jahrelanges Studium einfach von der Hand. Extrem cool finden wir die Einstellräder für Blende (am Objektiv, wie früher) und für Zeit (oben auf der Kamera, auch wie früher). Das macht richtig Spaß und praktisch ist es auch.

Das Menü ist logisch aufgebaut, man vermisst eigentlich nichts Wesentliches und versteht das Allermeiste sehr rasch. Die Funktionsvielfalt der Kamera genügt (unseren) professionellen Ansprüchen voll und ganz.

Schönes feature: die Intervallfunktion. Wir haben sie auf Sardinien für ein ganzes Dutzend Timelapse-Videos bemüht. Sobald diese fertig sind, werden wir sie euch zeigen.

Das einzig wahre Manko ist für uns bislang die fehlende Power der Akkus. Max. 300 Bilder und das Teil ist erledigt. Da können andere mehr, viel mehr! Aber ok, wenn das wirklich der einzige größere Lapsus ist – geschenkt. Und Himmel hilf, das Ding sieht ja sooooo cool aus.

 

PS: Eins hab ich noch vergessen: das Gewicht. Es ist gering genug, um das Teil den ganzen Tag schmerzfrei beim Trekking umgeschnallt zu haben, und man bekommt trotzdem die Bilder die man haben möchte.

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